Aktuelles:

Die Alber Kundenservice-Mannschaft freut sich über die Auszeichnung.
Die Alber Kundenservice-Mannschaft freut sich über die Auszeichnung.

Freundlich, kompetent und schnell

Die Kunden der Ulrich Alber GmbH haben im Rahmen der Zertifizierung „TÜV Service tested“ dem Anbieter von portablen und bedienerfreundlichen Mobilitätshilfen für Rollstuhlfahrer die Zufriedenheitsnote 1,74 gegeben. Der TÜV Saarland hatte in seiner Marktstudie bei einer repräsentativen Umfrage im deutschen Sanitätsfachhandel die Zufriedenheit der Kunden mit der Servicekultur und der Zuverlässigkeit von Alber ermittelt.

„Alber kann mit diesem Ergebnis sehr zufrieden sein“, lobte TÜV-Vertriebsleiter Hans-Dieter Flesch die Ergebnisse der Befragung. „Nach unserer Erfahrung ist es gerade im Bereich After Sales sehr schwierig, ein solches Resultat zu erzielen. Für ein wichtiges Prüfkriterium, die Freundlichkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, erhielt Alber sogar die Note 1,49. Ein Beweis dafür, dass bei Alber der Mensch im Mittelpunkt steht. Branchenübergreifend betrachtet, liegt Alber mit der Note 1,74 deutlich im vorderen Drittel aller bewerteten Unternehmen.“
Die Fragen drehten sich um wesentliche Aspekte der Beratung an der Service-Hotline sowie ihrer anschließenden Bearbeitung. Dazu gehören zum Beispiel die Erreichbarkeit des Service-Centers sowie die Zeit bis zur Bearbeitung der Kundenwünsche oder Reklamationen. Die TÜV-Experten hatten auch das Engagement, die Freundlichkeit und die Fachkompetenz der Mitarbeiter abgefragt. Schließlich ging die Zufriedenheit mit der vorgeschlagenen Problemlösung sowie die Lieferzeit für ein Tauschgerät in die Gesamtbewertung ein. Die Kunden konnten ihre Bewertung anhand einer fünfstufigen Skala abgeben, die ungefähr den Schulnoten von 1 („sehr gut“) bis 5 („ungenügend“) entspricht.

Außerdem mussten die Kunden subjektiv aus 21 Einzelkriterien diejenigen auswählen, die ihnen für die Beurteilung der Dienstleistung am wichtigsten erschienen. Im Abschlussbericht des TÜV Saarland heißt es dazu: „Nach eigenen Angaben legen die Kunden der Ulrich Alber GmbH allergrößten Wert auf kompetente Mitarbeiter, hochwertige Produkte zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis und eine umfassende und schnelle Betreuung.“
„Wir sind stolz auf das ausgezeichnete Ergebnis bei der TÜV-Zertifizierung“, sagt Ralf Ledda, Geschäftsführer von Alber. „Es bestätigt klar, dass wir unser strategisches Ziel, den Kunden erstklassigen Service zu bieten, bei unserer täglichen Arbeit konsequent verfolgen und immer wieder erreichen.“

Die Überprüfung durch den TÜV Saarland ist bereits die zweite Auszeichnung, die Alber im Bereich Service erhalten hat, und ist deshalb für Roland Kästle, Servicemanager bei Alber, eine schöne Bestätigung der Unternehmensphilosophie: „Service hat bei Alber den Stellenwert eines eigenständigen Produkts, das gepflegt und ständig weiterentwickelt wird. Die Ergebnisse der Service-Zertifizierung dienen jedoch nicht nur der Bestandsaufnahme, sondern liefern auch wertvolle Anregungen, in welchen Bereichen Alber den Dienst am Kunden weiter verbessern kann.“

Die Bedeutung des Dienstleistungsangebots, das ein Unternehmen seinen Kunden in Ergänzung zur technischen Zuverlässigkeit oder zur Langlebigkeit seiner Produkte offeriert, nimmt immer mehr zu. Damit sich die Kunden auch auf die Qualität der angebotenen Serviceleistungen verlassen können, überwacht der TÜV Saarland diese Dienstleistungen in unterschiedlichsten Branchen. Dabei legen die Prüfer des TÜV strenge Kriterien an. Schließlich vertrauen laut Marktforschung 98 Prozent der Verbraucher dem neutralen Urteil des TÜV. So geben die Zertifizierungen dem Kunden Orientierung und schaffen Vertrauen. Zu Recht, wie Hans-Dieter Flesch betont: „Mit dem TÜV-Siegel zeichnen wir nur Unternehmen aus, die beim Service nachweisbar herausragende Leistungen erzielen.“ So verwundert es auch nicht, dass auf eine entsprechende Frage in der Untersuchung über 95 Prozent aller Kunden antworten, dass sie Alber weiterempfehlen würden.

Mehr zur den Alber Serviceleistungen finden Sie hier

Den traumhaften Ausblick über Ulm genießen die Rollstuhlfahrer und ihre Begleiter sichtlich.
Den traumhaften Ausblick über Ulm genießen die Rollstuhlfahrer und ihre Begleiter sichtlich.

Gehbehinderte ersteigen den höchsten Kirchturm der Welt ohne Aufzug

Am 14. Juni 2007 konnten 16 Rollstuhlfahrer aus dem ganzen Bundesgebiet das Ulmer Münster ersteigen und die Aussicht auf Stadt und Alpenvorland bei strahlendem Sonnenschein genießen. Die enge Wendeltreppe des Kirchturms wurde mithilfe eines mobilen Treppensteigers scalamobil bewältigt. Da der höchste Kirchturm der Welt keinen Aufzug besitzt, haben gehbehinderte Menschen normalerweise keine Gelegenheit, nach oben zu gelangen.

Bereits um 9 Uhr startete die erste Gruppe mit vier Rollstuhlfahrern aus Berlin, Köln und der Ulmer Gegend: Die Rollstühle wurden jeweils per Schnellverschluss an einem mobilen Treppensteiger scalamobil befestigt. Dann nahm das Team der Ulrich Alber GmbH, die den Treppensteiger für diese Aktion zur Verfügung gestellt hat, den ersten Aufstieg des Tages in Angriff. Ohne große Mühe meisterten Mensch und Technik den Aufstieg über 392 Stufen zur Aussichtsplattform in 70 Metern Höhe. Der Aufstieg dauerte knapp 30 Minuten. Am Ziel angekommen, begrüßte der Turmwart die Teilnehmer. Er erzählte Wissenswertes rund um das gotische Bauwerk und überreichte als Erinnerung ein Souvenir aus dem Sandstein, das für den Bau des Münsters verwendet wurde. Anschließend genossen die Rollstuhlfahrer von den eigens dafür freigegebenen Aussichtsbalkonen den Blick über die Donaustadt bis hin ins Alpenvorland.
„Als Mädchen bin ich bereits auf dem Münster gewesen – damals zu Fuß. Heute habe ich alles viel bewusster wahrgenommen. Besonders genossen hab ich den leichten Wind auf dem Turm. Es war wunderbar!“ freut sich Stefanie Höhe aus Unterensingen. „Es wäre schön, wenn es mehr solcher Gelegenheiten geben würde, dann würde es auch mehr Kommunikation zwischen Behinderten und Nichtbehinderten geben“, fügt Marie Versteeg aus Köln hinzu.

Nach knapp einer halben Stunde Abstieg über die an diesem Tage für andere Besucher gesperrte Wendeltreppe kamen die Teilnehmer wieder wohlbehalten auf dem Münsterplatz an. Für die insgesamt vier Touren war das Veranstaltungsteam den ganzen Tag im Einsatz.

Am späten Vormittag hatten der Ulmer Oberbürgermeister Ivo Gönner und der Ulmer Dekan Ernst-Wilhelm Gohl, die Schirmherren der Veranstaltung, die Teilnehmer begrüßt. Dekan Gohl sprach seinen Segen aus und sagte: „Wir wollen, dass alle Menschen das Münster besuchen können. Es ist faszinierend zu sehen, wie behinderte Menschen dank moderner Technik am Leben teilhaben können.“
„Das ist eine tolle, hochprofessionelle Veranstaltung. Die große Resonanz zeigt, dass die Aktion nicht nur schwerbehinderte Menschen interessiert“, freute sich auch der Ulmer Oberbürgermeister.

Die Münsterbesteigung fand dieses Jahr zum siebten Mal statt und ist für Rollstuhlfahrer ein ganz besonderes Erlebnis. „Die teilnehmenden Rollstuhlfahrer waren so begeistert, dass wir uns zu einer Neuauflage entschlossen haben“, so Michael Urso von der Ulrich Alber GmbH. Die von seinem Unternehmen initiierte Aktion soll auf Treppen als Barriere für Rollstuhlfahrer aufmerksam machen: „Im Alltag sind schon zwei Stufen vor einer Bäckerei ein unüberwindbares Problem für Rollstuhlfahrer“, so Bernd Engels, Leiter Produktmanagement bei Alber. „Die Besteigung historischer Gebäude oder Kirchtürme ist für Rollstuhlfahrer meist unmöglich. Die Münsterbesteigung ist daher eine ganz besondere Bestätigung unserer Arbeit.“

Einen Eindruck über die Leistung des scalamobils bei der Münsterbesteigung erhalten Sie in unserem Film:

Film zur Münsterbesteigung 2007

Neuer Zusatzantrieb von Alber:
Spielend einfach Rollstuhl fahren
mit Quix

Quix ist der erste Zusatzantrieb für manuelle Rollstühle, der mittels einer Lenkstange, ähnlich wie ein Fahrrad, gelenkt wird. Dies macht seine Bedienung extrem einfach und verleiht dem Produkt ein hohes Maß an Wendigkeit.

Konventionelle Elektrorollstühle werden mit einem Joystick gesteuert. Dies erfordert ein hohes Maß an Übung und Feinmotorik. Speziell ältere Personen haben Schwierigkeiten, diese Art der Steuerung zu erlernen, was häufig generelle Ablehnung gegenüber Elektrorollstühlen hervorruft.

Quix wurde daher speziell für die Zielgruppe der älteren Rollstuhlfahrer konzipiert, die aufgrund einer altersbedingten Erkrankung und nicht aufgrund einer klassischen "Behinderung" auf einen Rollstuhl angewiesen sind. Beim Design wurde sehr viel Wert auf ergonomische, übersichtliche und intuitive Bedienelemente gelegt. Quix ist sowohl für den Innenbereich als auch in für den Außenbereich wie z.B. befestigte Gehwege und Parks geeignet.

Wie alle Alber Zusatzantriebe kann der Rollstuhlscooter Quix mit wenigen Handgriffen an viele gängigen Standard- und Leichtgewichtrollstühle angebaut werden. Darüber hinaus ist Quix zerlegbar und leicht im PKW zu transportieren. Die Hilfsmittelnummer für Quix wurde bereits beantragt. Quix „Spielend einfach Rollstuhl fahren“ - Der erste Zusatzantrieb für Rollstühle mit sehr leicht zu erlernender und bedienerfreundlicher Lenkersteuerung!


Zum Quixfilm hier klicken!

Spielend einfach zu bedienen - viamobil eco mit patentiertem ErgoDrive
Spielend einfach zu bedienen - viamobil eco mit patentiertem ErgoDrive

Neue Schiebe- und Bremshilfe: viamobil eco

Auf der diesjährigen Rehacare-Messe in Düsseldorf hat Alber eine neue Schiebe- und Bremshilfe vorgestellt: das viamobil eco V14. Das viamobil eco kombiniert höchste Bedienungsfreundlichkeit mit maximaler Wirtschaftlichkeit:

ErgoDrive“: Einzigartig am viamobil eco ist die einfache und ergonomisch optimierte Handhabung. Der TÜV Produktservice hat das viamobil eco deshalb nach einer erfolgreich durchgeführten Nutzerstudie mit dem mit dem Prädikat „Einfach zu bedienen“ ausgezeichnet. Das innovative Bedienkonzept „ErgoDrive“ garantiert eine intuitive und ermüdungsfreie Bedienung auch und gerade durch ältere Bedienpersonen. Das wichtigste Element dabei ist der „intelligente“ Lenker: Wird er – was beim Rollstuhl-Schieben automatisch erfolgt - nach unten gedrückt, setzt sich der Antrieb des viamobil eco in Bewegung und schiebt den Rollstuhl in der voreingestellten Geschwindigkeit an.

Zur einfachen Handhabung des viamobil eco trägt auch die bewusste Reduzierung auf möglichst wenige, dafür um so einfacher zu betätigende Bedienelemente bei. Der große, zentral angeordnete Drehschalter ermöglicht die Einstellung aller Betriebszustände: Ein- bzw. Ausschalten, Voreinstellung der gewünschten Geschwindigkeit und Aktivierung des Freilaufs. Der Schalter wurde im Hinblick auf die überwiegend älteren Bedienpersonen besonders groß und greiffreundlich gestaltet.

Einfaches Anbringen am Rollstuhl: viamobil eco kann an fast jeden Standard-Rollstuhl angebaut werden. Dank einer neu entwickelten Rollstuhl-Halterung ist das Anbringen des viamobil eco an den jeweiligen Rollstuhl besonders einfach. Die Bedienperson kann das viamobil eco vor einem Spaziergang innerhalb weniger Sekunden an den Rollstuhl andocken und hinterher genauso schnell wieder vom Rollstuhl trennen. In die Rollstuhl-Halterung des viamobil eco passt übrigens auch der Alber-Treppensteiger scalamobil.

Wirtschaftlichkeit: Wie schon der Namenszusatz „eco“ signalisiert, kommt beim viamobil eco die Wirtschaftlichkeit nicht zu kurz: Dank eines besonders attraktiven Preises und der hervorragenden Wiedereinsatz-Möglichkeit durch die Anbaubarkeit an fast jeden Standard-Rollstuhl wird es den wirtschaftlichen Anforderungen an ein modernes Hilfsmittel vollauf gerecht.

Modularer Aufbau: Wie alle Alber-Produkte kann auch das viamobil eco einfach und schnell in kompakte, leicht zu transportierende Einzelteile zerlegt werden. Durch das geringe Gewicht der Komponenten (schwerstes Teil: Antriebseinheit mit nur 10,5 kg) kann die Bedienperson das viamobil eco z. B. leicht in ein Auto verladen. Der modulare Aufbau ermöglicht auch den schnellen und wirtschaftlichen Austausch einzelner Komponenten im Service-Fall – garantiert durch den 48-Stunden-Mobilitätsservice von Alber.

Weitere Informationen finden Sie hier.